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Eventfilm und Aftermovie

Ein Aftermovie muss in zwei Minuten herstellen, was ein ganzes Wochenende gebraucht hat. Das geht nur, wenn man vorher weiß, wann der Moment kommt. Genau dafür sind wir seit 2022 auf Festivals unterwegs.

Festival · Konzert · Firmenevent Recap am Folgetag möglich

A001 · Formate

Drei Filme, ein Dreh

Aus demselben Material entstehen unterschiedliche Filme. Was ihr braucht, hängt davon ab, wann und wo er laufen soll.

// 24 Stunden später

Social-Recap

60 bis 90 Sekunden, hochkant, am Folgetag online. Solange die Gäste noch posten und die Reichweite da ist. Wird am Abend selbst geschnitten, nicht in der Woche danach.

// Zwei Wochen später

Aftermovie

Zwei bis drei Minuten, der Film fürs nächste Jahr. Dramaturgie statt Chronologie, Musikschnitt, Drohne und Multicam. Das ist der Film, mit dem ihr die nächste Ausgabe verkauft.

// Dokumentarisch

Festivaldoku

Länger, mit Interviews. Wenn es nicht nur um Stimmung geht, sondern um die Menschen dahinter, wie bei der Doku zum Grundstock Festival in Regensburg.

// Unternehmen

Tagung und Kongress

Firmenevents brauchen anderes Material als Festivals: Vorträge, Gespräche, Stimmen der Teilnehmenden. Wie beim enerix Powerevent über zwei Tage im BLG Forum Bremen.

A003 · Handwerk

Was einen Aftermovie trägt

Es ist nicht die Kamera. Es sind vier Entscheidungen, die vor dem ersten Drehtag fallen.

  • Der Musikschnitt steht vor dem Dreh. Wer weiß, auf welchen Track geschnitten wird, dreht andere Bilder. Deshalb klären wir Musik und Lizenz vorher, nicht im Schnittraum.
  • Der Drop ist planbar. Wir lesen vorher das Line-up und sprechen mit der Technik. Wer erst im Moment reagiert, hat ihn schon verpasst.
  • Nicht alles filmen. Ein Aftermovie zeigt sechs bis acht Momente, keine Chronologie. Der Rest ist Material, das niemand sieht und das trotzdem gesichtet werden muss.
  • Gesichter schlagen Totale. Drohnenbilder sehen gut aus, aber erinnert wird sich an Menschen. Wir drehen deshalb nah, auch wenn das im Gedränge unbequemer ist.

A004 · Ablauf

Vom Line-up zum Film

Bei Events gibt es keinen zweiten Versuch. Deshalb liegt der Aufwand vorne.

01

Vorgespräch

Line-up, Geländeplan, Zugangsfenster, Technikkontakt. Wer wo wann darf, entscheidet, was möglich ist.

02

Crew und Positionen

Je nach Größe zwei bis vier Leute. Feste Positionen für Bühne und Publikum, eine Person beweglich, Drohne wo erlaubt.

03

Dreh

Material wird noch vor Ort gesichert und doppelt abgelegt. Bei Bedarf schneiden wir den Recap schon in der Nacht.

04

Schnitt

Musik liegt, Dramaturgie steht, Color Grading und Sounddesign folgen. Eine Feedbackschleife ist eingeplant.

05

Fassungen

Langfassung, Social-Cut hochkant, Teaser für die Ankündigung der nächsten Ausgabe.

A005 · Häufige Fragen

Kurz gefragt

Der Social-Recap kann am Folgetag online sein, wenn das vorher vereinbart ist. Der große Aftermovie braucht zwei bis drei Wochen. Schneller geht, kostet aber Qualität im Schnitt, und genau dort entsteht der Unterschied.

Wir schlagen Tracks aus lizenzierten Bibliotheken vor, die für Social und Web freigegeben sind. Soll ein bekannter Track laufen, müsst ihr die Rechte besorgen. Ohne Lizenz nimmt YouTube den Ton raus oder sperrt den Film, deshalb klären wir das vorher.

Bei einem Clubkonzert reichen zwei, bei einem mehrtägigen Festival sind es drei bis vier. Mehr Kameras bedeuten nicht automatisch einen besseren Film, aber zu wenige bedeuten verpasste Momente. Wir sagen ehrlich, was die Veranstaltung braucht.

Über Menschenmengen gilt in der EU ein grundsätzliches Verbot, das ist keine Auslegungssache. Wir fliegen deshalb vor Einlass, über unbesetzten Flächen oder gar nicht, und klären Genehmigungen vorher. Mehr dazu unter Drohnenaufnahmen.

Standbilder aus dem Bewegtbild ja, die liegen ohnehin an. Echte Fotografie ist ein eigener Job mit eigener Person, den planen wir separat ein statt ihn nebenher mitlaufen zu lassen.

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